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Rückzug und Fliehende Einheiten Details
#1
Hi Leute,

ich in meinem Österreich-Englisch zwar schon im offiziellem Forum nachgefragt, aber scheinbar weiß dort auch keiner etwas genau. Da dies etwas kompliziert zu sein scheint möchte ich hier die Wissenden mal fragen ob sie genaueres dazu erklären können.

also Situationen wie folgt bzw. was ich schon herausgefunden habe.
Wir gehen hier im Moment immer von Kavallerie aus

Rückzug (Withdraw) generell:

- Man zieht sich mit halber Geschwindigkeit zurück
- Mit der restlichen Bewegung kann man sogar wieder in Richtung Gegner rennen?  Aber nur wenn es ein Frontaler Angriff war(haben wir bisher immer übersehen. - RB rev. Seite 91). Naturülich nur dann wenn sie nicht disorganized ist. Das würde aber bedeuten, bei einem Draw, kann man doch eine 2te Runde kämpfen, da man ja wieder vorrutschen kann.

Jetzt zum 1. Problem (siehe Foto):
Wir haben hier ein Obstacle.

- Generell kann man sich nur soweit zurückziehen wie es geht lt RB rev. Seite 92. wenn diese einheit sich dann innerhalb 2 cm zu einem Gegner befindet muss sie fliehen.
Beim Fliehen muss man sich immer gerade zurückziehen. Das heißt es muss das Obstacle überwinden, würde bedeuten -5cm für Manöver kosten richtig?

- Dann muss meine Kavallerie ja Pursiuten. Hier reden wir ja wieder von einem Charge. Also kann in diesem Fall (Foto) ja meine Kavallerie erstmal sowieso die Fliehende Einheit ignorieren aber. Kann aber fliehende Einheiten ignorieren. Muss aber richtung Obstacle die 10 cm bewegen, also in diesem Fall kommt sie bis zum Obstacle (da ja 8 cm bis dorthin).
Ausser ich geb einen Command-Point aus um zu verhindern das sie pursiutet.

So nun zur 2ten Regelfrage.

In dem Fall (2.tes Foto wurde ein Flankencharge erfolgreich durchgeführt. Die Einheit drehte sich darauf hin um 90° in Open Order und musste Fliehen. jetzt ist halt die Frage ob man bei Impassable Terrain (Gebäude) hängen bleibt oder nicht? Man darf ja zB keine Einheiten ausweichen, erst in der Bewegungsphase in den darauffolgenden Runden.

Hier wussten wir nicht ob wir richtig gespielt haben. Kann man Terrain schon überwinden, also auch Obstacles  mit -5cm  und in diesem Fall zum Bespiel -5 cm um die Front zu verkleinrn? Ich denke nicht das es so gespielt wird da ja alles in Open Order Formation passiert. Wir fanden jedoch nichts passendes ausser das man n gerader Linie fliehen muss.

Wäre interessant wie ihr die Situation seht.


Angehängte Dateien Bild(er)
       
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#2
Generell: Nein,nach der Withdrawal-Bewegung dreht man sich wieder zum Gegner vor dem man sich zurück gezogen hat. Das wars.

1. Wenn die gegnerische Einheit nach dem 1. Charge bricht und fliegt ,dann muss der Pursuit gegen dieselbe Einheit sein. Das wird wie ein erneuter Charge gewertet. Die lassen den Gegner auch nicht einfach davon rennen und suchen sich in Ruhe einen neuen Gegner aus, sondern das ganze ist ein Nahkampfknäuel, was sich gemeinsam bewegt.

Dh beim 1. Bild rennt die fliehende Einheit über das Obstacle und durch die dahinter stehende Einheit durch (die dann auch Moral testen muss). Die Kavallerie rennt hinterher, muss das Obstacle überqueren und wird, wenn die Bewegung reicht, wahrscheinlich in die dahinter stehende Einheit chargen.

2. Das ist was tricky, da man sich bei einem verlorenen Nahkampf und versauten Moraltest sich in gerader Linie vom Verursacher wegbewegen muss. Daher würde ich sagen, dass die fliehenden Bases sich erst einmal geradeaus so weit bewegen müssen, wie möglich. Treffen sie auf ein unpassierbares Hindernis, dann bleiben sie da stehen. Allerdings könnte das dazu führen, dass sich andere Bases sich außerhalb der Formation bewegen, was definitiv nicht erlaubt ist.
Lösung: Du bleibst vor dem unpassierbaren Hindernis stehen, aber wenn du dadurch aus der Formation stehst, dann darfst du um das Hindernis herum um die Formation wieder einzunehmen.
козацької слави


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#3
Servus Blacklegion,

danke für deine Antwort.  Kurz nochmal zu 1. Bildsituation:
Klar war, das sie fliehen. In dem Fall 8 cm entfernung fürs Pursuiten zum Obstacle. Jedoch war die Einheit weg vom Obstalcle (ca. 2 cm) somit aufgrund des Obstacles nicht möglich zu chargen. Trotzdem muss ich bis zum Obstacle rangehen und könnte auch nächste runde nicht wirklich chargen, da ja kein Platz dazwischen ist.

Generell zum Withdraw:
Ich dachte auch so wie du sagtest, aber auf Seite 91 im Buch steht da eindeutig anders. Nämlich das man die hälfte der Bewegung sich zurückzieht und die restliche Hälfte wieder in Richtung Gegner rennen kann, aber eben nur wenn ein Angriff frontal gekommen ist (was ja meist der Fall ist)


zu 2.)
Okay das würde bedeuten, er müsste Manöverkosten zahlen damit kann er halt weniger weit fliehen und stellt sich somit hinte die anderen. In diesem Fall wars sowieso blöd, weil alle wirklich Hängen geblieben sind und auch noch dazu eine befreundende Einheit zum Fliehen verleitet haben.
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#4
Zu 1:
Das macht nichts. Wenn die Bewegung ausreicht um die Einheit hinter dem Obstacel zu erreichen, dann platzier die Bases halt so nah wie möglich und geh davon aus, dass sie in Basekontakt sind.

Withdraw: IIRC ist das ein Übersetzungsfehler. Wurde mal im internationalen Forum geklärt. Zurückrennen würde ja keinen Sinn ergeben. Dann könnte man sich das Zurückziehen ja gleich sparen Wink

2. Keine Manöverkosten. Open Order braucht die Front nicht zu verkleinern, da jedes Base sich individuell bewegt.
козацької слави


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#5
Thumbs Up 
Okay, ist eh irgendwie logisch mit den Rückzug. Mich hat es halt nur verwundet wie ich es egelesen habe. Wir habens somit eh trotzdem immer richtig gehandhabt. Big Grin 


Bei dem Fliehen scheint das doch ein wenig anders zu sein. Jetzt hat piotroslav doch wieder gesagt, das diese Einheiten wohl zerstört sind, welche nicht durch so ein Gelände durch können.
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#6
Sie sind nur zerstört, wenn sie nicht weiter als 2cm weit weg können.
козацької слави


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#7
Alles klar, super, dann hoffe ich beim nächsten Gefecht das wir die Situation richtig abchecken. Die situation von Bild 2 führte nämlich zur Verwirrung. Aber ich denke wir hatten es richtig gehandhabt, da die Bases an "hängen" gelbieben sind und somit nur ca. 8 Cm weggekommen sind, dadurch konnte ich beim Pursiuten sowie die Truppe aufreiben.

Danke für deine Hilfe.
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#8
Hallo,

Frage zur folgenden Spielsituation: Nach einem Close Combat zieht sich die unterlegene Einheit zurück und berührt/überschneidet dabei die Base des Colonels der Skirmishforce. Was passiert?
Die siegreiche Einheit setzt und attackiert jetzt die zuvor unterlegene Einheit und den Colonel? Wie wird das ganze Gewühl geregelt?

Vielen Dank!
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#9
Entweder verstehe ich die Situation bildlich noch nicht so ganz aber ich denke das ich es schon richtig verstanden habe. Wichtig ist das wir davon reden das die sich zurückziehende Einheit quasi am platz vom Commander stehen bleiben würde und nicht "darüber" läuft.

Insofern die "withdraw"ende Einheit die Base überschneidet musst du entscheiden ob der Commander diese Einheit joinen möchte. Wenn ja dann steht die Einheit dort und dein Commander ist an der Ubit dran aber sogesehen nicht Ziel. Wenn er das nicht will dann bleibt deine Einheit einfach davor stehen.

In beiden Fällen würdest du mit dem pursiut sowieso nur die erste Einheit angreifen können.

Es gibt hier sicher noch etliche andere Dinge aber das dürfte mal deine Situation klären.

Anm. generell:
Du kannst niemals mit einem charge/pursiut 2 Einheiten gleichzeitig angreifen. Jeden können 2 Einheiten eine gegnerische Einheit chargen.

Hoffe es verwirrt dich jetzt nicht
Greetz
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#10
Vielen Dank für deine schnelle Hilfe, ich glaub ich habe das jetzt verstanden.


Um mir einige Spielmechanismen nochmal zu vergegenwärtigen, habe ich mir gestern eine Demorunde angesehen:
https://www.youtube.com/watch?v=TRrTm757GiM
Dort greift eine Einheit Husaria gleichzeitig eine Kanone und eine Einheit Border Dragoons an. Ist dass dann ein Fehler des Videomachers?
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